Kinesiotaping

Verwendet wird ein elastisches Tape, das aus Baumwolle besteht (enthält keine Wirkstoffe) und mit einem Acrylkleber beschichtet ist.
Das Tape ist luft- und wasser-durchlässig und wird je nach Erkrankungsregion und Erkrankungs-bild speziell angelegt. Es kann bis zu 7 Tagen auf der Haut belassen werden und schränkt die Bewegung nicht ein. Infomaterial: Flyer Kinesiotape

Anwendungsmöglichkeiten des Kinesiotapes

  • Akute oder chronische Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule
  • Muskelverspannungen
  • Verletzungen von Muskeln (Zerrung, Muskelfaserriss) und Gelenken (Bandverletzung am Sprunggelenk), Überlastungssyndrome (z.B. Tennisellenbogen), Achillessehnenbeschwerden
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Gelenkbeschwerden
  • Kopfschmerzen bei verspannter Nackenmuskulatur
  • Ü.v.m.

Wirkungsweise des Kinesiotapes

Das Tape wird gedehnt auf die Haut geklebt. Durch eine Stimulation der Muskulatur über die Haut werden körpereigene Heilungs-prozesse in Gang setzt. (Stichwort: Propiozeption).
Bei Bewegung kommt zu einer Dauermassage und zu einer Spannungssenkung der Muskulatur.
Das Tape wirkt auf die Rezeptoren von Haut, Muskulatur und Gelenken und führt darüber hinaus zu einer Verbesserung der Zirkulation von Blut und Lymphe („Gewebewasser“).
Es regeneriert neuromuskuläre Strukturen, verbessert den Muskelstoffwechsel, beschleunigt den Abtransport von Stoffwechselendprodukten sowie von Entzüdungsstoffen und führt somit zu einer Schmerzreduktion.